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Blick in die nahe Zukunft - Das NX-System

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Wir habenAnfang März 2016, das NX-Universe von Gaming-Universe launcht, und nur von einem fehlt jegliche Spur: Der NextGeneration von Nintendo selbst. Laut diversen (diffusen) Ankündigungen und Gerüchten soll zumindest eines der beiden Gerät noch dieses Jahr auf den Markt kommen, es bleiben also weniger als zehn Monate, bis eine neue Nintendo-Konsole oder, wahrscheinlicher, ein neuer Nintendo-Handheld in unser aller Hände landen wird. Seit Satoru Iwatas letzten Anmerkungen zu NX kam keinerlei offizielle Nachricht durch, allenfalls Randnotizen und Patentskizzen. Angesichts der nebulösen Pseudo-Präsenz der neuen Nintendo-Generation spendieren wir euch exklusiv einen Einblick in eine mögliche NX-Zukunft. Darunter eine gesunde Mischung aus logisch nachvollziehbaren Erwartungen und Out-of-Nowhere-Details, damit es auch irgendwie Spaß macht.
 
Wie immer laden wir euch, unsere Leser, herzlich dazu ein, selbst mitzuspekulieren, sei es im Kommentarbereich dieses Artikels oder in unserem Forum. Let´s hago!


Und mit diesen recht generischen, einleitenden Worten habe ich euch am Haken, werte Leser. Das Vertrauen ins Sichten bis zum hiesigen Punkt möchte ich mit einem etwas, sagen wir, unmittelbarerem Spekulieren belohnen. Ein paar Beinahe-Fakten sind bereits seit Monaten im Umlauf. Wir (glauben zu) wissen, dass künftige Nintendo-Systeme unter einem gemeinsamen Betriebssystem (kurz: Nintendo Operation System = NOS) vereint sein werden. Software wird wenigstens zum größten Teil sowohl auf dem Handheld- als auch Heimkonsolengerät laufen können, das Verwenden von Cartridges à la 3DS-Karten macht es möglich. Spielt man am heimischen Fernseher, kann ein und dasselbe Spiel in höherer Auflösung, flüssiger und/oder mit zusätzlichen Effekten aufwarten. Durch die Konvergenz des GUI (Graphical User Interface) spielt es keine Rolle mehr, ob man sich im Hauptmenü von NX-Handheld, NX-Konsole, NX-App für´s Smartphone oder, sehr wahrscheinlich, dem NX-kompatiblen Wii U-Menü befindet – allesamt bieten Zugriff auf alle relevanten Funktionen, die den eigenen Account betreffen. Spiele digital erwerben, Savegames verwalten, DLC am Smartphone kaufen, der auf der Heimkonsole sofort heruntergeladen wird, während man noch unterwegs ist. Kontakten in der Freundesliste schreiben, idealerweise endlich auch im systemgestützten Gruppen-Voice-Chat.
 
Das sind so die Elemente, von denen die meisten interessierten Fans mittlerweile ausgehen, und tatsächlich spricht vieles dafür. Das heißt aber auch, dass man nicht mehr großartig darüber spekulieren muss. Vielmehr zeigt das vermeintlich Bekannte aber auch sogleich, dass bei alledem etwas Wichtiges, Entscheidendes, ja, Lebensnotwendiges für die neue Generation von Nintendo fehlt: Warum will das irgendjemand kaufen?!

Ja klar, der loyale Nintendo-Fan schlägt aufgrund der tollen First-Party-Spiele zu und damit verkauft man dann in fünf Jahren in etwa 15 Millionen Systeme und hat das Wii U-Verkaufsdesaster wiederholt. Keine gute Idee. Also ist auch das bisher Bekannte nicht genug, um eine Erfolgswende herbeizuführen, NUR zur Konkurrenz aufzuholen ist zu wenig. Nintendo muss den Rest überholen, am besten auf gleiche Weise, wie man es ehemals mit Analogstick, DualScreen und MotionControls tat und mit Glassless3D immerhin noch versucht hat. Das ist es doch, was die Faszination an Nintendo immer ausgemacht hat, das beständige Streben nach „mehr“, in welcher Form auch immer. Mit dem Wii U-GamePad ist man selbstverschuldet ordentlich auf die Nase gefallen, VR verschläft man augenblicklich leider kräftig. Angesichts dessen, dass auch der für sich betrachtet erfolgreiche Nintendo 3DS Beweisstück für eine Abwärtsspirale sogar des Handheld-Marktes, Nintendos wichtigster Sparte, ist, wird man mit einer schnörkellosen „for the gamer“-Konsole im Stile Sonys nicht weit kommen, denn die gibt es schon. Spielt aber gar keine so große Rolle, denn Möglichkeiten gibt es derer viele, man muss sie nur ergreifen! Eine davon stelle ich euch im Folgenden vor (alle Grafiken verstehen sich als schematische Darstellungen, begabte Künstler dürfen gerne hübschere Varianten einschicken!).
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
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