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Konsole/Handheld im Bett - 9 Monate später: NX

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Die endgültigen Details zur Konsole müssen wir jetzt abwarten – im September soll es angeblich soweit sein. Das Konzept der abnehmbaren Kontroll-Elemente klingt jedenfalls vielversprechend. Ich stelle mir vor, dass man hier das Konzept von Wiimote und Nunchuck-Controller wieder aufgreift und beide Elemente frei mit jeweils einer Hand halten wird. Idealerweise mit Pointer-Funktion in beiden Elementen, um im TV-Modus die fehlende Touchscreen-Option zu ersetzen. Der zusätzliche Akku in jedem Kontroll-Element verlängert dabei im Handheld-Modus die Laufzeit des Geräts für unterwegs. Wer weiß, vielleicht lassen sich die Kontroll-Elemente sogar an Smartphones verwenden, um die heutige Jugend zurückzuerobern. Lokale Mehrspielerpartien nutzen Wii U-Pro Controller, die sich kabellos mit dem in der Docking Station stehenden Handheld verbinden. Und apropos: Steht uns ein zweites Leben für die Wii U ins Haus? Es ist über-offensichtlich, dass ein solcher Handheld auch als GamePad verwendet werden könnte. Einzig die Informationen ob eines brandneuen Nintendo-Betriebssystems sprechen dagegen. Wobei der frühzeitig verstorbene Nintendo-Präsident Satoru Iwata einmal meinte, NX würde parallel zu Wii U laufen. Vielleicht kommt also ein größeres OS-Update für die Wii U?
 


(Digital Foundry über die Leistungsdaten)
 
Meine abschließenden Gedanken für den Moment: Ich bin im siebten Nintendo-Himmel. Schon vor dieser Quasi-Enthüllung hatte ich geplant, mir nur den kommenden Nintendo-Handheld zu kaufen, nicht mehr die Konsole. Meine einzige Befürchtung war, dass bei der gemunkelten Shared Software-Library größere Titel wie Zelda oder Xenoblade nur für die NX-Heimkonsole erscheinen könnten, weil die eben doch hardware-hungriger sind. Pustekuchen! Endlich bekommen wir einen waschechten Hybrid-Handheld für den alle Spiele, egal ob Handheld oder Konsole, erscheinen! Pokémon und Fire Emblem am Fernseher spielen, Open World-Zelda und 3D-Mario gemütlich im Bett oder auf der Couch zocken. Oder aber unterwegs, ja, das gibt’s auch noch. Nintendo entlässt die Fans aus der Geiselhaft, nicht länger muss man zwei Systeme kaufen, um alle Nintendo-Spiele genießen zu können. Vorbei die Zeiten der Software-Flaute. Zugleich muss man auch erkennen: Nintendo verlässt gewissermaßen den Heimkonsolenmarkt. Doch das ist nur konsequent, denn nicht nur haben die Spieler Nintendos Heimkonsolen verlassen, auch in Japan, Nintendos Heimatmarkt, sind Heimkonsolen mittlerweile obsolet geworden. Ich jedenfalls bin zum wiederholten Male binnen zweier Monate in Hochstimmung ob Nintendos Entscheidungen für die Zukunft und gespannt auf die ultimative Nintendo-Box.
 Autor:
Maximilian Edlfurtner
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